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	<title>Inhaltsstoffe - Kritische Inhalte</title>
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	<description>Matthias Langwasser</description>
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		<title>Einwegmasken: Müllberge und Umweltprobleme durch die Coronapandemie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inventivum]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 13:46:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur und Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Einweg]]></category>
		<category><![CDATA[entsorgen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Coronavirus und Maskenpflicht &#8211; was tun? Seit M&#228;rz 2020 wurde die Welt durch den extremen Umgang mit dem Coronavirus in den Ausnahmezustand versetzt. Eine der Restriktionen des pers&#246;nlichen Bereichs, ist der Zwang, in der &#214;ffentlichkeit eine Maske tragen zu m&#252;ssen &#8211; denn sie soll nach Meinung der Beh&#246;rden und Politiker vor der Verbreitung des Coronavirus [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Coronavirus und Maskenpflicht &ndash; was tun?</strong></h2>
<p>Seit M&auml;rz 2020 wurde die Welt durch den extremen Umgang mit dem Coronavirus in den Ausnahmezustand versetzt. Eine der Restriktionen des pers&ouml;nlichen Bereichs, ist der Zwang, in der &Ouml;ffentlichkeit eine Maske tragen zu m&uuml;ssen &#8211; denn sie soll nach Meinung der Beh&ouml;rden und Politiker vor der Verbreitung des Coronavirus sch&uuml;tzen.</p>
<p>Reichte in der Vergangenheit ein wiederverwendbarer &bdquo;Mund-Nase-Schutz&ldquo; aus Stoff, wurden die auferlegten Bestimmungen Anfang 2021 noch strenger: Nur noch bestimmte Masken d&uuml;rfen jetzt in der &Ouml;ffentlichkeit getragen werden, da sie, so hei&szlig;t es, die Verbreitung des Virus am besten verhindern k&ouml;nnten. Zum einen sind das medizinische Masken, auch OP-Masken genannt, zum anderen FFP2-Masken. FFP steht f&uuml;r &bdquo;Filtering Face Piece&ldquo;, die Nummer definiert das R&uuml;ckhalteverm&ouml;gen, also die Filterleistung. Eng am Gesicht anliegende FFP2-Masken sollen sowohl den Tr&auml;ger als auch seine Mitmenschen sch&uuml;tzen, w&auml;hrend medizinische Masken oder Stoffmasken vor allem die Partikel einfangen, die der Tr&auml;ger ausatmet oder durch Husten oder Niesen in die Umgebung abgeben w&uuml;rde.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="https://regenbogenkreis.de/media/image/a2/dd/6c/Einwegmasken-Mullberge-Maskenpflicht.png" alt="" width="1200" height="675" /></p>
<p>Viele folgen der Aufforderung der Politik kritiklos und ohne zu hinterfragen. Dass dies als Bumerang zur&uuml;ckkommt, zeichnet sich bereits ab. Denn von beh&ouml;rdlicher Seite wird unter den Tisch gekehrt, dass die eingeforderten, industriell gefertigten Einmal-Masken durch ihre diversen enthaltenen Schadstoffe und als gef&auml;hrlicher Restm&uuml;ll erhebliche negative Folgen f&uuml;r Umwelt und Gesundheit haben.</p>
<p>Informiere dich ausf&uuml;hrlich &uuml;ber alle Seiten des Maske-Tragens und w&auml;ge dann ganz pers&ouml;nlich f&uuml;r dich ab, wie du ganz im Sinne deiner Gesundheit und der Umwelt mit dem geforderten Mund-Nase-Schutz umgehen m&ouml;chtest.</p>
<h2><strong>Entsorgung von Atemschutzmasken wird zum Problem</strong></h2>
<p>Einwegmasken sind nicht nur f&uuml;r uns Menschen l&auml;stig und sogar ungesund, sondern bedrohen den gesamten Planeten. Sp&auml;testens seit Stoffmasken, ob gekauft oder selbstgen&auml;ht, vielerorts nicht mehr als ausreichend erachtet wurden und wir alle Einwegmasken tragen sollen, rollt ein wachsender M&uuml;llberg auf uns zu. Einwegmasken geh&ouml;ren in den Restm&uuml;ll und k&ouml;nnen nicht recycelt werden. Im Idealfall landen die Masken, die nicht mehr brauchbar sind, also in der richtigen Tonne &ndash; alternativ landen sie f&auml;lschlicherweise in der Recyclingtonne oder im Gelben Sack, oder sie fallen versehentlich aus einer Jackentasche. Leider werden sie allzu oft auch einfach achtlos weggeworfen, auf die Stra&szlig;e oder in die Natur.</p>
<p>Atemschutzmasken sind potenziell infekti&ouml;s, wenn der Tr&auml;ger wom&ouml;glich mit dem Coronavirus infiziert war. Das kann beispielsweise f&uuml;r die Mitarbeiter der M&uuml;llabfuhr, aber auch f&uuml;r Mitbewohner, die im Haushalt denselben M&uuml;lleimer benutzen, zur Risikoquelle werden. Darum wird empfohlen, Masken zum Schutz in kleine Plastikt&uuml;ten zu verpacken, bevor man sie entsorgt &ndash; was ohne Frage jedoch noch mehr M&uuml;ll verursacht.</p>
<p>Einwegmasken in &ouml;ffentlichen Papierk&ouml;rben oder M&uuml;lleimern zu entsorgen ist nicht die sicherste Variante, besonders dann nicht, wenn diese ohnehin schon &uuml;berquellen. Nimm deine Einwegmasken lieber mit nach Hause und entsorge sie dort in deiner Restm&uuml;lltonne.</p>
<p>Zudem raten Experten, dass die Gummibandschlaufen, mit denen die Masken an den Ohren befestigt werden, abgeschnitten werden. Nur weil eine Maske in der richtigen Tonne gelandet ist, garantiert dies nicht in jedem Fall, dass sie nicht doch &uuml;ber eine M&uuml;lldeponie einem Tier zum Verh&auml;ngnis wird, das sich in diesen Schlaufen verf&auml;ngt oder sie gar auffrisst.</p>
<h2><strong>M&uuml;llberge durch Einwegmasken</strong></h2>
<p>Doch selbst wenn die Masken richtig entsorgt werden, stellen sie allein durch ihre schiere Masse eine enorme Belastung dar. China ist der weltgr&ouml;&szlig;te Hersteller von Einwegmasken und produzierte im Februar 2021 pro Tag 116 Millionen St&uuml;ck.</p>
<p>Das Ausma&szlig; des M&uuml;llproblems veranschaulicht auch eine Studie aus dem Vereinigten K&ouml;nigreich: Forscher des University College London haben durchgerechnet, was es bedeutet, wenn jeder Brite ein Jahr lang an jedem Tag eine neue medizinische Einwegmaske aufsetzt und danach in den M&uuml;ll wirft. Es k&auml;me ein M&uuml;llberg von 66.000 Tonnen verunreinigten Plastikabfalls zusammen, hinzu k&auml;men 57.000 Tonnen Plastikverpackungen. Und das allein in Gro&szlig;britannien, einem Land mit gut 67 Millionen Einwohnern, also weniger als Deutschland. Das Hamburger Umweltamt warnte bereits im vergangenen Mai, dass durch Einwegmasken, Einweghandschuhe und medizinische Schutzkleidung j&auml;hrlich 1,1 Millionen Tonnen zus&auml;tzlicher M&uuml;ll in Deutschland anfallen k&ouml;nnten, was sieben Prozent des gesamten M&uuml;lls w&auml;ren, der ohne Pandemie anfiele.</p>
<p>Derartige M&uuml;llmengen werden w&auml;hrend der Pandemie weltweit produziert, wobei es in vielen L&auml;ndern nicht einmal eine M&uuml;llabfuhr gibt, sondern die Masken mit anderen Abf&auml;llen auf M&uuml;llkippen, in Fl&uuml;ssen und im Meer landen. Vielerorts wird M&uuml;ll auch verbrannt, ungeachtet der Inhaltsstoffe. Auch bei uns landen viele Masken in der M&uuml;llverbrennung, wobei Filteranlagen zwar die Luftverpestung reduzieren; aber niemand ist in der Lage, die Masken r&uuml;ckstandslos und schadstofflos in nichts aufzul&ouml;sen. W&auml;hrend die Menschheit also versucht, einer Pandemie Herr zu werden, b&uuml;rdet sie der ohnehin schon belasteten Umwelt eine weitere schwere Last auf.</p>
<h2><strong>Masken-Mix aus Kunst- und Giftstoffen</strong></h2>
<p>Eine gemeinsame Studie von Forschern an chinesischen und australischen Universit&auml;ten legte Hinweise vor, dass durch Einwegmasken Mikroplastikfasern in die Umwelt gelangen. Mikroplastik wurde bereits vor der Coronapandemie als gigantisches Problem identifiziert: Die winzigen Plastikpartikel wurden mittlerweile auf s&auml;mtlichen Kontinenten und selbst in der Tiefsee nachgewiesen; durch die Nahrungskette, &uuml;ber das Trinkwasser und sogar durch die Luft, die wir atmen, nehmen wir potenziell gesundheitssch&auml;dliches Mikroplastik auf und jeder Mensch tr&auml;gt es bereits in sich. Die Unmengen an Einwegmasken versch&auml;rfen dieses Problem nun noch mehr.&nbsp;</p>
<p>Mikroplastik und das noch feinere Nanoplastik kann sich im K&ouml;rper ansammeln und einlagern, beispielsweise in der Leber und anderen Organen. Es steht in dringendem Verdacht, Vergiftungen, oxidativen Stress und Entz&uuml;ndungen hervorzurufen und Neoplasien (Neubildungen von Gewebe, unter anderem Tumorbildung) zu beg&uuml;nstigen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO behauptete zwar 2019 noch, dass Mikroplastik im Trinkwasser nicht sch&auml;dlich ist und kein Gesundheitsrisiko darstellt, aber diese &Uuml;berzeugung teilen bei weitem nicht alle Wissenschaftler. W&auml;hrend Langzeitstudien noch nicht vorliegen, warnen viele von ihnen vor einer tickenden Zeitbombe.</p>
<p>Die Einwegmasken bestehen meist aus Polypropylen, sind aber nicht immer aus einem einzigen Material gemacht. Die einzelnen Schichten einer Maske haben verschiedene Funktionen zu erf&uuml;llen: Die innerste Schicht kann Feuchtigkeit absorbieren und leitet sie nach innen weiter, die mittlere Schicht speichert die Feuchtigkeit und die &auml;u&szlig;erste Schicht ist wasserabweisend.</p>
<p>Die Mittelschicht hat eine besonders wichtige Aufgabe und besteht aus dem Kunststoff Polypropylen, einem Polymer, das im Meltdown-Verfahren zu einem Vlies verarbeitet wird, welches bis zu 98 Prozent der Partikel aus der Luft filtert. Andere Stoffe, die in den Masken stecken k&ouml;nnen, sind beispielsweise Polyurethan und Polyisopren.</p>
<h2><strong>Gesundheitsrisiko Einwegmaske</strong></h2>
<p>Insbesondere Polypropylen gilt als Kunststoff, der die Gesundheit nicht besonders gef&auml;hrdet, weshalb er auch so gern im medizinischen Bereich eingesetzt wird. Allerdings sieht die Sache sp&auml;testens dann anders aus, wenn PP als Mikroplastik in unserem K&ouml;rper landet, nachdem beispielsweise winzige Partikel davon eingeatmet wurden.</p>
<p>Die Eile und die Mengen, in der Schutzbekleidung und Masken pl&ouml;tzlich weltweit ben&ouml;tigt wurden, f&uuml;hrten au&szlig;erdem dazu, dass die Qualit&auml;tsstandards bei der Herstellung l&auml;ngst nicht einheitlich sind, sodass in manche mehr Schadstoffe stecken k&ouml;nnen als in anderen. So wurde insbesondere in manchen schwarz gef&auml;rbten Masken Anilin gefunden, ein Stoff, der bei Einatmung giftig ist und organsch&auml;digend wirken kann und im Verdacht steht, Krebs und genetische Defekte auszul&ouml;sen.</p>
<p>In seltenen F&auml;llen wurden auch Einwegmasken entdeckt, die mit Klebern verarbeitet wurden, die Formaldehyd freisetzen. Formaldehyd kann Haut, Augen und Schleimh&auml;ute reizen und Allergien hervorrufen. Es beeintr&auml;chtigt Konzentrationsf&auml;higkeit, Schlaf und Ged&auml;chtnisleistung und wird als &bdquo;wahrscheinlich krebsausl&ouml;send&ldquo; eingestuft.</p>
<p>Einwegmasken, die unangenehm streng riechen und deren Geruch auch nach Ausl&uuml;ften nicht verfliegt, solltest du sicherheitshalber gar nicht tragen, sondern nach M&ouml;glichkeit reklamieren.</p>
<p>Zu den Auswirkungen des Tragens von Gesichtsmasken auf den K&ouml;rper gibt es einen eigenen Blogartikel.</p>
<p>Obwohl die Einwegmasken nur so kurz getragen werden, hat die Natur lange damit zu tun, denn Polypropylen und andere Kunststoffe brauchen Jahrhunderte, bis sie sich aufgel&ouml;st haben, und in dieser Zeit richten sie Schaden an und vergiften Flora und Fauna im Meer und an Land &ndash; und auch uns.</p>
<h2><strong>Achtlos weggeworfene Masken bedrohen die Natur</strong></h2>
<p class="xmsonormal">Ob man durch die Stadt l&auml;uft oder in einem Naherholungsgebiet spazieren geht &ndash; in Pf&uuml;tzen, unter B&uuml;schen und auf Stra&szlig;en stechen einem mit sch&ouml;ner Regelm&auml;&szlig;igkeit immer wieder Einwegmasken ins Auge. Achtlos weggeworfen oder versehentlich verloren warten sie, in den Dreck getrampelt, darauf, von der Stadtreinigung oder freiwilligen Aufr&auml;umern und M&uuml;llsammlern beseitigt zu werden. Manche Maske landet auch in der Kanalisation, in Gew&auml;ssern und schlie&szlig;lich im Meer. Und in vielen L&auml;ndern, wo es keine M&uuml;llabfuhr wie bei uns gibt, landen die meisten Masken fr&uuml;her oder sp&auml;ter ebenfalls direkt in Fl&uuml;ssen oder Ozeanen.</p>
<p class="xmsonormal"><img decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="https://regenbogenkreis.de/media/image/e7/8f/86/Einwegmasken-Mullberge-Plastik.png" alt="" width="1200" height="675" /></p>
<p>Die Meeresschutzorganisation OceansAsia errechnete, dass im Jahr 2020 rund 1,56 Milliarden Einwegmasken in den Weltmeeren landeten, wo die Masken oft an der Oberfl&auml;che treiben und von den UV-Strahlen der Sonne langsam zersetzt werden. Selbst an den Str&auml;nden unbewohnter Inseln werden sie angesp&uuml;lt. Treiben sie einmal im Meer, dauert es 450 Jahre, bis sie komplett zerfallen und abgebaut sind, warnen OceansAsia-Experten. Und an Land sieht es nat&uuml;rlich kaum besser aus.</p>
<h2><strong>Atemschutzmasken als Gefahr f&uuml;r Tiere</strong></h2>
<p>Ersch&uuml;tternde Fotos zeigen, wie sich immer wieder Tiere in weggeworfenen Einwegmasken verfangen, vor allem V&ouml;gel, denen sich die Halteschlaufen der Maske um die F&uuml;&szlig;e oder den Kopf gewickelt haben. Aber wie Gary Stokes von der NGO OceansAsia warnt, k&ouml;nnten die im Meer umhertreibenden Masken auch viele Meeress&auml;uger, sogar Wale, t&ouml;ten, wenn sie sich als unverdauliche Masse in den M&auml;gen der Tiere sammeln, sodass diese verhungern.</p>
<p>In Brasilien wurde im Magen eines Pinguins, dessen Kadaver an den Strand gesp&uuml;lt worden war, eine Maske entdeckt. In Florida fand man einen toten Kugelfisch, der sich in einer Maske verheddert hatte. Und bei Marseille fanden Natursch&uuml;tzer einen verendeten, in eine Maske verfangenen Krebs.</p>
<p>Forscher fanden heraus, dass Meeresschildkr&ouml;ten Kunststoffe wie die, aus denen Einwegmasken hergestellt werden, oft einfach deshalb verspeisen, weil sie nach einer gewissen Verweildauer im Meer f&uuml;r die Tiere nach etwas Essbarem riechen und schmecken.&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="https://regenbogenkreis.de/media/image/37/3a/db/Einwegmasken-Mullberge-Schildkrote.png" alt="" width="1200" height="675" /></p>
<p>Nicht nur im Meer, auch an Land bedroht der Maskenm&uuml;ll Wildtiere: So wurden nahe Kuala Lumpur Makaken dabei beobachtet, wie sie auf den Gummib&auml;ndern der Masken herumkauten.</p>
<p>Sobald Einwegmasken ausgedient haben, ist es also wichtig, die Gummischlaufen sicherheitshalber aufzuschneiden und die Masken sorgf&auml;ltig zu entsorgen.</p>
<h2><strong>Von Recycling bis biologisch abbaubar: Neue Projekte machen Hoffnung </strong></h2>
<p>Einwegmasken sind ganz eindeutig keine langfristige L&ouml;sung, und nach Alternativen wird in aller Welt gesucht. W&auml;hrend zahlreiche Wissenschaftler Covid-19 weiter erforschen und an Heilmitteln und Impfstoffen arbeiten, sind andere Forscher dabei, unsere Probleme mit dem Maskenm&uuml;ll zu l&ouml;sen.</p>
<p>In Frankreich hat das Startup Plaxtil eine Technik entwickelt, um gebrauchte Masken zu recyceln. Daf&uuml;r stellten die T&uuml;ftler in Superm&auml;rkten und an anderen passenden Orten Sammelcontainer auf und verarbeiteten bereits &uuml;ber 70.000 alte Einwegmasken. Nach einer ersten Reinigung werden die Masken zerkleinert, mit UV-Licht von Viren befreit und dann mit einem Bindemittel zu einem Rezyklat gemacht. Aus dem Recycling-Kunststoff werden beispielsweise Schutzvisiere gefertigt.</p>
<p>Studierende der Leuphana Universit&auml;t in L&uuml;neburg arbeiten an biologisch abbaubaren FFP-Masken, deren Stoff aus Zellulose aus Buchen- und Eukalyptusholz besteht, w&auml;hrend die B&auml;ndchen aus biologisch abbaubarem Elasthan entstehen. Mit ihrem Startup namens Holy Shit wollen sie die Masken auf den Markt bringen. Optisch erinnern sie an bunte Alltagsmasken und durch einen Filter, den man hineinschieben kann, erlangen sie die Filterleistung von OP- und FFP-Masken. Daran, dieses austauschbare Filterelement ebenfalls biologisch abbaubar zu machen, wird noch gefeilt.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p> Das deutsche Unternehmen Viotrade hat ebenfalls eine biologisch abbaubare Maske entwickelt, die derzeit auf ihre Zertifizierung wartet. W&auml;hrend verschiedene Unternehmen ihre umweltschonenden L&ouml;sungen derzeit zur Marktreife treiben, tickt die Uhr weiter, der M&uuml;llberg w&auml;chst.</p>
<p>Projekte wie diese machen immerhin ein wenig Hoffnung, dass zumindest die M&uuml;llmassen geringer werden k&ouml;nnten. Noch besser ist es jedoch, wenn deutlich mehr Menschen ganz auf das Tragen von Einwegmasken verzichten. Wenn du dir beispielsweise ein &auml;rztliches Attest besorgst, das bescheinigt, dass dir das Maske-Tragen aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden nicht zuzumuten ist, dann brauchst du mit den Einwegmasken weder dir noch der Umwelt zu schaden.</p>
<h2><strong>Weitere Informationen und Quellen:</strong></h2>
<p><a title="of face masks are being thrown away during COVID-19." href="https://theconversation.com/millions-of-face-masks-are-being-thrown-away-during-covid-19-heres-how-to-choose-the-best-one-for-the-planet-147787" target="_blank" rel="noopener">Millions of face masks are being thrown away during COVID-19.</a></p>
<p><a title="UCL ENGINEERING" href="https://ucl.scienceopen.com/document_file/975516df-aa0e-4b79-b950-c54e5608a3e0/ScienceOpenPreprint/Covid19-Masks-Journal-paper.submitted.pdf">UCL ENGINEERING</a></p>
<p><a title="Covid-19 face masks" href="https://www.sciencedirect.com/sdfe/pdf/download/eid/1-s2.0-S0048969720338006/first-page-pdf"><span dir="ltr">Short Communication</span><span dir="ltr">Covid-19 face masks: A potential source of microplastic</span><span dir="ltr">fi</span><span dir="ltr">bers in</span><span dir="ltr">the environment</span></a></p>
<p><a title="IPA" href="https://www.ipa-dguv.de/ipa/publik/ipa-aktuell/ipa_aktuell_02_2020/index.jsp" target="_blank" rel="noopener">IPA Institute f&uuml;r Pr&auml;vention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung</a></p>
<p><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7068600/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7068600/</a></p>
<p><a title="PMC" href="https://www.daab.de/blog/2021/01/corona-pandemie-schadstoffe-in-schutzmasken/" target="_blank" rel="noopener">PMC&nbsp;</a><a title="PMC" href="https://www.daab.de/blog/2021/01/corona-pandemie-schadstoffe-in-schutzmasken/" target="_blank" rel="noopener">US National Library of Medicine&nbsp;</a></p>
<p><a title="Bundesinstitut f&uuml;r Arztneimittel" href="https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesinstitut f&uuml;r Arztneimittel</a></p>
<p><a title="FH M&uuml;nster" href="https://www.fh-muenster.de/gesundheit/forschung/forschungsprojekte/moeglichkeiten-und-grenzen-der-eigenverantwortlichen-wiederverwendung-von-ffp2-masken-im-privatgebrauch/index.php" target="_blank" rel="noopener">FH M&uuml;nster</a></p>
<p><a title="Zeit Online" href="https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fzeit-magazin%2Fleben%2F2020-10%2Fcorona-einwegmasken-muell-entsorgung-umwelt-nachhaltigkeit" target="_blank" rel="noopener">Zeit Online</a></p>
<p><a title="Hamburger Umweltinstitut" href="http://www.hamburger-umweltinst.org/" target="_blank" rel="noopener">Hamburger Umweltinstitut</a></p>
<p><a title="CA Oceans" href="https://oceansasia.org/covid-19-facemasks/" target="_blank" rel="noopener">CA Oceans</a></p>
<p><a title="PeTa" href="https://www.peta.org/blog/face-masks-litter-harms-animals/" target="_blank" rel="noopener">PeTA</a></p>
<p><a title="NDR" href="https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-Biologisch-abbaubare-Masken-mit-FFP3-Filter,biomasken100.html" target="_blank" rel="noopener">NDR</a></p>
<p><a title="Tech &amp; Natur" href="https://www.techandnature.com/franzosisches-startup-recycelt-einweg-masken/" target="_blank" rel="noopener">Tech &amp; Nature</a></p><p>The post <a href="https://www.kritische-inhalte.de/einwegmasken-muellberge-und-umweltprobleme-durch-die-coronapandemie/">Einwegmasken: Müllberge und Umweltprobleme durch die Coronapandemie</a> first appeared on <a href="https://www.kritische-inhalte.de">Kritische Inhalte</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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